Praktikumsarten

Für Schüler und Studenten Praktika sind sinnvoll - sie machen sich gut im Lebenslauf und sorgen für jede Menge Arbeitserfahrung. Darüber hinaus zeigen sie, ob der Traumjob hält, was er verspricht. Doch Praktikum ist nicht gleich Praktikum.

Eine Auflistung der häufigsten Praktikumsarten:

  • Schnupperpraktikum

Eigent sich besonders für Schüler, die in kurzer Zeit herausfinden wollen, ob ein bestimmter Beruf ihren Vorstellungen entspricht oder nicht. Schnupper- oder Kurzpraktika dauern meist nur ein paar Tage.

  • Schülerbetriebspraktikum

Dient der Orientierung und soll Schülern die Berufswahl erleichtern. Dauert in der Regel nicht länger als zwei bis drei Wochen. Ist an den meisten Schulen verpflichtend für die Abschluss- oder Vorabschlussklassen. Die Schüler dürfen sich ihre Stellen selbst suchen. Ein Praktikumsgehalt gibt's nicht.

  • Freiwilliges Praktikum

Absolvieren viele Studierende, um neben wissenschaftlichen Vorlesungen und Proseminaren auch ein wenig praktische Erfahrung zu sammeln. Ein freiwilliges Praktikum kann schon mal drei Monate in Anspruch nehmen, länger sollte es aber möglichst nicht dauern. Auch eine Bezahlung ist drin und sollte vereinbart werden.

  • Pflichtprakikum bzw. Praxissemester

Einige Hochschulen verpflichten ihre Studierenden auch zu Praktika. Inhalt und Dauer sind meist in der Studienordnung festgeschrieben. Manchmal wird schon vor dem Studienstart ein so genanntes Vorpraktikum gefordert. In anderen Fällen müssen die Studierenden ein komplettes sechsmonatiges Praxissemester absolvieren, das sogar benotet wird. Eine Vergütung ist üblich.

  • Famulatur

Pflichtpraktikum für Medizinstudierende in Krankenhäusern und Arztpraxen. Muss insgesamt vier Monate dauern (auch gesplittet möglich) und in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden. Unbezahlt.


Quelle: http://www.einstieg.com

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